Februar 2012
Die bittersten Worte, die Menschen einander sagen, wirken selten so entzweiend...
– Hans Carossa
und immer wenn sie nicht weiter wusste, starrte sie gen Himmel. Sie lag einfach nur da und blickte in die unendliche Weite. So war zwar keine Lösung herbei zu führen, jedoch war es ein schönes Gefühl, die Verwirrung und die Sehnsucht für kurze Zeit vergessen zu können
Allein-sein macht einsam,
Das muss ich nicht sagen ..
ich mag die Phrase “..weil bei dir mein Bauchweh aufhört”. Mocht ich schon immer. Mein Kopf spielt sich selbst dazu eine Melodie ab, jedes Mal eine andere
Zum Haare spalten
Ich müsst zur Zeit so im Stress sein, kaum Möglichkeit zum Aufatmen haben, mir rund um die Uhr um Schule, Projekt, Matura das Köpfchen zerbrechen. Und was denk ich?
Heut hab ich an Haare schneiden gedacht. Daran, dass sie stufiger sicher besser aussehen würden und der Pony gehört auch etwas gekürzt. Pony, dieses Wort mag ich gar nicht. Stirnfransen klingt viel besser meiner Meinung nach. Nicht so...
“Kennst du das” hat sie mich gefragt, “kennst du das, wenn du nichts lieber tun würdest, als alles zu zeigen, was du fühlst, jedoch furchtbare Angst hast, dass die Offenbarung des wahren Ausmaßes deiner Gefühle genau das Gegenteil bewirkt, nämlich den Rückzug des Gegenüber?”
ja, verdammt …
Immer dann, wenn man am meisten fühlt, weiß man am wenigsten zu sagen
Ich möchte ein Widerspruch bleiben
Ich hab mir bereits überlegt, ein 365-Tage-Projekt zu starten. Nicht nur mit mir selbst, sondern auch mit anderen. Jeden Tag, ein Foto. In derselben Pose. Schlicht und einfach.
Selbst sieht man die kleinsten Veränderungen an sich nicht. Jedoch so lange Zeit, so viele Bilder; das stell ich mir interessant vor
hold me tight
Grad mit meiner Mam kurz übers ausziehen und miteinander-wohnen gesprochen. Scheinbar zweifelt jeder an einem konfliktfreien Miteinander zwischen mir und L.; was ich natürlich selbst bereits bemerkt hab, ihr stetes Wollen nach mehr, besser, schöner.
Eine Studentenwohnung stell ich mir ganz einfach vor: geordnetes Chaos, verstreute Bücher und Klamotten im Schlafzimmer, niedriges Bett oder gar nur...
Und noch lieber als ‘because’ hab ich ‘something’ von den Beatles. Oder ‘hold me tight’, oder ‘i’ve just seen a face’ ooooder ‘it won’t belong’. Sagen wir so: ich mag sie alle (mehr oder weniger stimmungsabhängig leider). Und ich bin grad wieder voll in der Beatles-Phase. Und Foo Fighters, Lana del Rey und (zum wiederholten...
Und ich finde es ermüdent, so dermaßen ermüdent, wenn sich alle dem Willen eines anderen beugen, sich kleiner machen lassen als sie eh schon sind. Das kenne ich zu genüge
unsensibel und hochpenibel, so scheint mir, alles in letzter Zeit. Als dürfe man keinerlei Gefühle mehr zeigen, keine Emotionen, nicht lebendig wirken.
Heut aus lauter Langeweile und Mangel an Möglichkeiten eine Folge “Mord ist ihr Hobby” und zwei Folgen “Diagnose: Mord” angesehen. An sich schon schrullig/schräg genug, aber das wirklich schlimme daran war, dass ich eine Folge davon bereits auswendig kannte; ..
Aber ich war auch schon immer jemand, der von Melancholie und Schwermut...
– Casper, Interview mit stimme.de (via ich-will-nur)
Frühlingsgefühle
das Feuer in mir gehört wieder entfacht
ich verspüre einen Schmerz, wenn ich an dich denke. ein Ziehen in der Brust, ein Kratzen im Hals, die Kälte in den Fingerspitzen und einen Stich im Herzen. aber es ist ein guter Schmerz. er zeigt mir, dass ich noch lebe; dass ich noch fühle. und dass das alles einen Sinn macht.